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	<title>Aktuelles &#8211; GeBEGS e.V.</title>
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	<description>Verband gemeinnütziger Bildungseinrichtungen im Gesundheits- und Sozialwesen (GeBEGS) e. V.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 19 Jun 2026 10:02:00 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Aktuelles &#8211; GeBEGS e.V.</title>
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		<title>Inspirierte und produktive Mitgliederversammlung des GeBEGS e.V. in Freiburg im Breisgau</title>
		<link>https://gebegs.de/inspirierte-und-produktive-mitgliederversammlung-des-gebegs-e-v-in-freiburg-im-breisgau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Till Werkmeister]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 10:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 16. und 17. Juni 2026 hat sich der GeBEGS e.V. im Rahmen seiner jährlichen Mitgliederversammlung in Präsenz getroffen. Veranstaltungsort war diesmal Freiburg im Breisgau, mit Schwerpunkt in den Räumlichkeiten der DAA GmbH im Stadtteil Rieselfeld. Auf dem Treffen wurden aktuelle Entwicklungen im Bereich der pflegerischen, therapeutischen und sozialen Berufe sowie allgemeine bildungs- und arbeitsmarktpolitische [&#8230;]]]></description>
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<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Am 16. und 17. Juni 2026 hat sich der GeBEGS e.V. im Rahmen seiner jährlichen Mitgliederversammlung in Präsenz getroffen. Veranstaltungsort war diesmal Freiburg im Breisgau, mit Schwerpunkt in den Räumlichkeiten der DAA GmbH im Stadtteil Rieselfeld.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Treffen wurden aktuelle Entwicklungen im Bereich der pflegerischen, therapeutischen und sozialen Berufe sowie allgemeine bildungs- und arbeitsmarktpolitische Themen besprochen. Besonderer Fokus lag dabei auf der anstehenden Reform der Ausbildung in den Therapieberufen – ein zentrales Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag mit hoher gesellschaftlicher Relevanz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Diskussion stand sowohl die dringliche Notwendigkeit einer Modernisierung der Ausbildungsinhalte in der Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie im Mittelpunkt, wie auch die ebenso notwendige Verbesserung der Rahmenbedingungen für diese Ausbildungsgänge. Auf beiden Feldern wurden konkrete Lösungsansätze benannt. Der Fachkräftebedarf für eine gute Gesundheitsversorgung – so der gemeinsame Tenor – kann nur durch flächendeckend faire und attraktive Ausbildungsbedingungen erfüllt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem hat der Verband sich mit Aspekten der Umsetzung des neuen bundesweiten Ausbildungsgangs Pflegefachassistenz und den Folgen des Gesetzes zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege beschäftigt. Hier wurde mit Enttäuschung festgestellt, dass die Qualifizierung für die erweiterten Befugnisse aktuell ausschließlich im Bereich der primärqualifizierenden Studiengänge erfolgt. Damit das Gesetz seine Wirkung entfalten kann, sind zwingend auch Voraussetzungen durch den Gesetzgeber für den Bereich der beruflichen Bildung zu schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben diesen zentralen berufsfeldspezifischen Entwicklungen wurden schwerpunktmäßig u.a. auch die laufende Reform des Aufstiegs-BAföG sowie Potenziale für die Felder Gesundheit und Soziales im Bereich der BA-geförderten Beschäftigtenqualifizierung diskutiert. Die Mitgliederversammlung hat sich darüber hinaus auch der strategischen Weiterentwicklung der Verbandstätigkeit gewidmet.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Das Treffen war insgesamt von einer sehr kollegialen, kreativen und ergebnisreichen Zusammenarbeit geprägt. Es wurde erneut deutlich, dass der Verband in seiner Zusammensetzung und seiner besonderen Ausrichtung auf Gemeinnützigkeit und Interdisziplinarität besonders stark in der Hervorbringung von Ansätzen ist, die zugleich realistisch und pragmatisch, kreativ und innovativ sind. Nun gilt es, die gemeinsam entwickelten Positionen und Lösungen in den politischen und gesellschaftlichen Diskurs zu tragen.</p>



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		<title>Gemeinsam Zukunft gestalten: Gesetzesinitiativen und Perspektiven</title>
		<link>https://gebegs.de/gemeinsam-zukunft-gestalten-gesetzesinitiativen-und-perspektiven/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Till Werkmeister]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2025 08:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist viel geschehen im Jahr 2025: Schlag auf Schlag wurden Referentenentwürfe zu Gesetzentwürfen und schon bald danach zu Gesetzen. Am 18. Oktober wurde im Bundesrat das Pflegefachassistenzgesetz verabschiedet. Ab dem Jahr 2027 wird es eine bundeseinheitliche 18-monatige Pflegefachassistenzausbildung geben. Sie ist generalistisch und kompetenzorientiert angedacht und folgt damit dem Grundgedanken des Pflegeberufegesetzes. Auch die [&#8230;]]]></description>
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<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Es ist viel geschehen im Jahr 2025: Schlag auf Schlag wurden Referentenentwürfe zu Gesetzentwürfen und schon bald danach zu Gesetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 18. Oktober wurde im Bundesrat das Pflegefachassistenzgesetz verabschiedet. Ab dem Jahr 2027 wird es eine bundeseinheitliche 18-monatige Pflegefachassistenzausbildung geben. Sie ist generalistisch und kompetenzorientiert angedacht und folgt damit dem Grundgedanken des Pflegeberufegesetzes. Auch die Logik der Umlagefinanzierug wird analog übernommen. Wir betrachten es daher als gelungenen Kompromiss der bisher 27 unterschiedlichen Landesregelungen. Die konkrete Ausbildungs- und Prüfungsverordnung liegt bereits als Entwurf vor. Sowohl zum Gesetz als auch zur Verordnung konnte GeBEGS auf Bundesebene Stellung beziehen und seine Expertise einbringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was etwa vor einem Jahr als Pflegekompetenzgesetz begann, ist am 19. Dezember als „<a href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/detail/gesetz-befugniserweiterung-entbuerokratisierung-pflege.html" data-type="link" data-id="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/detail/gesetz-befugniserweiterung-entbuerokratisierung-pflege.html">Gesetz zur Befugniserweiterung und Enbürokratisierung in der Pflege</a>“ vom Bundestag verabschiedet worden. Ein Meilenstein in der deutschen Pflegegeschichte, denn zukünftig sollen heilkundliche Tätigkeiten von Pflegefachpersonen eigenständig übernommen werden. Zuvor sind aber noch wichtige Rahmenbedingungen zu schaffen, wie z.B. eine Pflegeberufebeteiligungsverordnung und ein entsprechender Aufgaben- und Leistungskatalog. Auch hier hat GeBEGS politisch mitgewirkt und besonders im Blick, dass die Heilkundebefähigung und -befugnis auch in der beruflichen Bildung stattfinden kann, und nicht ausschließlich im Pflegestudium.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) versucht die große Koalition die Auswirkungen des Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetzes (KHVVG) der Ampelregierung abzumildern. Besonders für in strukturschwachen Regionen sollen die Bundesländer mehr Möglichkeiten bekommen, die Grundversorgung aufrecht erhalten zu können. Wir als GeBEGS hoffen dass dies gelingt. Denn mit einer Ausdünnung der Kliniklandschaft droht zukünftig ein Engpass an Ausbildungsmöglichkeiten in den Pflege- und Therapieberufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gespannt erwarten wir nun auch die große Pflegereform. Der Zukunftspakt Pflege hat ebenfalls im Dezember viele diskussionswürdige Eckpunkte vorgelegt, aber keine konkreten Finanzierungsszenarien. Welche Auswirkungen die neue Gesetzgebung auf die Pflegebedürftigen, die Pflegende, und die Bildungsträger haben wird, ist aktuell noch vollkommen unklar. Aber sicher ist:</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Das Jahr 2026 wird für GeBEGS und seine Mitgliedseinrichtungen viel Arbeit bringen. Wollen wir es gemeinsam gestalten!</p>



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		<item>
		<title>Dringender Reformbedarf: Interview in „Perspektiven 2026&#8243; zur Lage in den Therapieberufen</title>
		<link>https://gebegs.de/dringender-reformbedarf-interview-in-perspektiven-2026-zur-lage-in-den-therapieberufen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Till Werkmeister]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2025 10:59:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie leiden unter massivem Fachkräftemangel, der durch die demographische Lage verschärft wird. Gleichzeitig herrschen gravierende Ungerechtigkeiten bei den Ausbildungsbedingungen: Während einige Auszubildende eine Vergütung erhalten, müssen andere Schulgeld zahlen. Diese Unterfinanzierung gefährdet nicht nur die Attraktivität der Berufe, sondern auch freie Bildungsträger und damit die flächendeckende Versorgung der Patientinnen. In der Handelsblatt-Beilage [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie leiden unter massivem Fachkräftemangel, der durch die demographische Lage verschärft wird. Gleichzeitig herrschen gravierende Ungerechtigkeiten bei den Ausbildungsbedingungen: Während einige Auszubildende eine Vergütung erhalten, müssen andere Schulgeld zahlen. Diese Unterfinanzierung gefährdet nicht nur die Attraktivität der Berufe, sondern auch freie Bildungsträger und damit die flächendeckende Versorgung der Patientinnen.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph"><br>In der Handelsblatt-Beilage „Perspektiven 2026&#8243; sprechen Dr. Till Werkmeister, Vorstandsvorsitzender von GeBEGS, und Markus Thum, GeBEGS-Mitglied und stellvertretender Regionalleiter der Deutschen Angestellten-Akademie Baden-Württemberg, über die dringend notwendige Reform der Ausbildung in den Therapieberufen. Die Experten fordern eine bundeseinheitliche Finanzierungssystematik mit Schulgeldfreiheit und flächendeckender Ausbildungsvergütung. Daneben formulieren sie weitere wichtige Leitlinien für die anstehenden Reformen. „Die Politik ist gefordert, jetzt zu handeln&#8220;, so der eindringliche Appell. </p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, wird GeBEGS mit vollem Engagement weiter daran arbeiten, die notwendigen Veränderungen voranzutreiben, um faire und attraktive Ausbildungsbedingungen und eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung zu erreichen.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph"><a href="https://www.inpactmedia.com/wirtschaft/perspektiven-2026-12-25/ohne-zuegige-vernuenftige-reformen-fliegt-uns-das-um-die-ohren" data-type="link" data-id="https://www.inpactmedia.com/wirtschaft/perspektiven-2026-12-25/ohne-zuegige-vernuenftige-reformen-fliegt-uns-das-um-die-ohren">Lesen Sie das vollständige Interview</a></p>



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		<item>
		<title>(R)Evolution in der Bildungs-Landschaft? GeBEGS diskutiert Ziele für die Gesundheits- und Sozialberufe in der neuen Legislatur.</title>
		<link>https://gebegs.de/revolution-in-der-bildungs-landschaft-gebegs-diskutiert-ziele-fuer-die-gesundheits-und-sozialberufe-in-der-neuen-legislatur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Till Werkmeister]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2025 08:15:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Physiotherapie]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 03. und 04.06. Juni hat in Bamberg die erste Mitgliederversammlung von GeBEGS in diesem Jahr stattgefunden. Im Zentrum stand natürlich vor allem der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung. Er beinhaltet zahlreiche Akzente, die für die Bildung in den Berufsfeldern Gesundheit und Soziales relevant sind. Doch bleibt abzuwarten, ob die Absichtserklärungen der Regierungspartner mit viel „wollen“ und „sollen“ auch in [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Am 03. und 04.06. Juni hat in Bamberg die erste Mitgliederversammlung von GeBEGS in diesem Jahr stattgefunden. Im Zentrum stand natürlich vor allem der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung. Er beinhaltet zahlreiche Akzente, die für die Bildung in den Berufsfeldern Gesundheit und Soziales relevant sind. Doch bleibt abzuwarten, ob die Absichtserklärungen der Regierungspartner mit viel „wollen“ und „sollen“ auch in wirkliche Ergebnisse und Fortschritte münden werden. Wir erwarten viele notwendige Verbesserungen, insbesondere weitere Attraktivitätssteigerungen bei den Rahmenbedingungen für eine Ausbildung und Karriere in unseren gesellschaftlich bedeutenden Berufsbereichen. Die Arbeit der Regierung und der zentralen Verantwortlichen werden wir auch und vor allem daran messen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Pflegeberufe wurden bereits durch die Vorgängerregierung wichtige Initiativen auf den Weg gebracht (Pflegefachassistenz- und Pflegekompetenzgesetz). Nun sind wir gespannt, ob daran angeknüpft wird –&nbsp;oder ob eine Vollbremsung oder sogar eine Kehrtwendung erfolgt. Wie eine „bundesweite&nbsp;Bildungsarchitektur“ für die Pflege in Deutschland aussehen kann, hat Katharina Genz von der CAU Kiel im Rahmen eines Gastbeitrags mit anschließender Diskussion auf unserer Versammlung&nbsp;vorgestellt. Die BAPID-Studien I und II zielen auf transparente und durchlässige Bildungswege sowie klare Qualifizierungsniveaus und Kompetenzprofile in der Pflege. Wir sind gespannt, wie sich dieser&nbsp;„Bauplan“ für die Zukunft der Pflege weiter entwickelt, und ob er&nbsp;von den politischen Architekten in den Berliner Ministerien auch umgesetzt wird. In jedem Fall muss zwingend eine Kompetenzaufwertung für die Pflegeprofession angestrebt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daneben erwarten wir von der Regierung vor allen Dingen rasche und gute Reformen der Ausbildungsgänge in den Therapieberufen. Hier ist dringend geboten, die weitreichende Unterfinanzierung freier Schulen und die Ungleichbehandlung von Schüler*innen zu beenden. Es kann nicht sein, dass Lage und Schultyp darüber entscheiden, ob Schüler*innen eine Ausbildungsvergütung erhalten oder sogar weiterhin Schulgebühren zahlen müssen, und ob der Schulbetrieb ökonomisch tragbar ist. Wir brauchen hier dringend eine sachgemäße und flächendeckende Finanzierungssystematik, die für Auszubildende und Schulträger attraktive Rahmenbedingungen schafft. Nur so kann der Bedeutung dieser Berufe Rechnung getragen und dem bereits existierenden akuten Fachkräftemangel entgegengewirkt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Kürze wird sich unsere Verband mit einer grundsätzlichen Positionierung zu den wichtigsten Anliegen in unseren Berufsfeldern sowie spezifischen Forderungen für die Pflege- und Therapieberufe an die Öffentlichkeit wenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir bedanken uns besonders bei Frau Genz für den anregenden Austausch sowie bei unserem&nbsp;diesjährigen Gastgeber Bamberger Akademien für die Tagungsorganisation und enge Zusammenarbeit mit der GeBEGS-Vorstandschaft.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sachlicher Austausch in politischen Zeiten:  Fachgespräch mit MdB Emmi Zeulner zur Zukunft der Pflege- und Therapieberufe</title>
		<link>https://gebegs.de/sachlicher-austausch-in-politischen-zeiten-fachgespraech-mit-mdb-emmi-zeulner-zur-zukunft-der-pflege-und-therapieberufe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Till Werkmeister]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Feb 2025 14:51:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Generalistik]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Physiotherapie]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Montag, 3. Februar 2025, hat der Verband gemeinnütziger Bildungseinrichtungen im Gesundheits- und Sozialwesen ein Fachgespräch mit der Bundestagsabgeordneten Emmi Zeulner veranstaltet. Das Treffen fand am GGSD Bildungszentrum Vierzehnheiligen in Oberfranken statt. Vertreten waren die Vorstandsmitglieder Jeannette Roschow, Dr. Till Werkmeister und Günther Heil sowie die Mitglieder Carolin Schnizer und Andrea Zanker (GGSD), Isabel Kalberlah [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Am Montag, 3. Februar 2025, hat der Verband gemeinnütziger Bildungseinrichtungen im Gesundheits- und Sozialwesen ein Fachgespräch mit der Bundestagsabgeordneten Emmi Zeulner veranstaltet. Das Treffen fand am GGSD Bildungszentrum Vierzehnheiligen in Oberfranken statt. Vertreten waren die Vorstandsmitglieder Jeannette Roschow, Dr. Till Werkmeister und Günther Heil sowie die Mitglieder Carolin Schnizer und Andrea Zanker (GGSD), Isabel Kalberlah (Hans-Weinberger-Akademie) und Michael Springs (Bamberger Akademien). Zudem waren weitere Leitungskräfte und Referenten der GGSD vertreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frau Zeulner, die selbst eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin in Erlangen absolviert und anschließend Europäische Volkswirtschaftslehre in Bamberg studiert hat, ist seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages und kandidiert nun für ihre vierte Amtszeit. Innerhalb der CDU/CSU-Fraktion gilt sie als Expertin für Gesundheits- und Pflegeversorgung – diesen Ruf konnte sie in dem Gespräch durchweg bestätigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Austausch zu den aktuellen Herausforderungen wurden die Initiativen zum Pflegefachassistenzgesetz und Pflegekompetenzgesetz besonders hervorgehoben. Diese sollten möglichst rasch nach dem Regierungswechsel wieder aufgenommen werden. „Wir machten Frau Zeulner deutlich, dass wir hinter der Kompetenzerweiterung sowohl bei den Pflegefachkräften als auch bei den Pflegehilfskräften stehen, und waren uns mit ihr einig: Das Sprachniveau spielt dabei eine wesentliche Rolle“, berichtet Günther Heil aus dem Vorstand von GeBEGS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres zentrales Thema war die angemessene Ausbildungsvergütung für Therapieberufe, Heilerziehungspflege und Hauswirtschaftsberufe, um langfristig genügend Fachkräfte zu sichern. Zudem wurde über eine mögliche Wiedereinführung der Wehr- oder Ersatzdienstpflicht diskutiert, die auch mit einer niedrigschwelligen Einstiegsqualifizierung verbunden sein könnte, wie z.B. zur Pflegeassistenz. Sehr interessiert zeigte sich Frau Zeulner am neuen von der GGSD entwickelten Konzept der Qualifizierung zur Pflegeassistenz mit optionalem zusätzlichem Deutschunterricht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir konnten Frau Zeulner eindrücklich vermitteln, dass die Entwicklungen in der Pflege- und Therapieberufsausbildung eine klare politische Priorität brauchen. Der Austausch zeigte, dass wir in vielen Punkten auf einer Linie sind – insbesondere, wenn es um bessere Qualifizierungsmöglichkeiten und faire Ausbildungsvergütungen geht. Unser Verband hofft auf eine baldige Fortsetzung des guten Austauschs mit Frau Zeulner.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pflegekompetenzgesetz und Pflegefachassistenzgesetz: GeBEGS fordert zielstrebige Umsetzung</title>
		<link>https://gebegs.de/pflegekompetenzgesetz-und-pflegefachassistenzgesetz-gebegs-fordert-zielstrebige-umsetzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Chelsea Hegner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Nov 2024 14:02:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
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					<description><![CDATA[Im September und Oktober hat die Konsultation der Verbände zum Pflegekompetenzgesetz stattgefunden. Wir haben uns mit GeBEGS auch zu diesem immens wichtigen Gesetzesvorhaben eingebracht. Eine Stärkung der Berufsgruppe der beruflich Pflegenden und eine Kompetenzerweiterung, wie sie das Gesetz vorsieht, sind dringend erforderlich, um Versorgungs- und Pflegebedarfe in einer alternden Gesellschaft sicherstellen zu können. Unsere Stellungnahme [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im September und Oktober hat die Konsultation der Verbände zum Pflegekompetenzgesetz stattgefunden. Wir haben uns mit GeBEGS auch zu diesem immens wichtigen Gesetzesvorhaben eingebracht. Eine Stärkung der Berufsgruppe der beruflich Pflegenden und eine Kompetenzerweiterung, wie sie das Gesetz vorsieht, sind dringend erforderlich, um Versorgungs- und Pflegebedarfe in einer alternden Gesellschaft sicherstellen zu können. Unsere Stellungnahme ist unter diesem <a href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/Gesetze_und_Verordnungen/Stellungnahmen_WP20/PKG/GeBEGS_Stellungnahme_Pflegekompetenzgesetz_RefE.pdf"><strong>Link</strong></a> abrufbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun besteht angesichts der politischen Lage (Austritt der FDP aus der Ampelkoalition) leider die Gefahr, dass dieser wichtige Gesetzgebungsprozess ins Stocken gerät. <strong>Dies darf auf keinen Fall geschehen, damit wir nicht in eine Versorgungskrise hineinlaufen.</strong> Wir fordern daher die politisch Verantwortlichen zur konsequenten Weiterführung des Gesetzgebungsverfahren auf. Die gilt auch für das ebenfalls für die Versorgung essentielle, bildungspolitisch sehr zu begrüßende Pflegefachassistenzgesetz. In beiden Fällen sind Zielstrebigkeit und eine vernunftgeleitete politische Kompromissbereitschaft dringend geboten – im Interesse der Pflegenden, der zu Pflegenden und der Gesellschaft insgesamt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pflegefachassistenzgesetz: Kompletter Neustart bei den Helferausbildungen</title>
		<link>https://gebegs.de/pflegefachassistenzgesetz-neustart-helferausbilungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Chelsea Hegner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Sep 2024 12:34:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Bundeskabinett hat am 04.09.2024 den Gesetzentwurf für eine einheitliche Ausbildung in der Pflegefachassistenz beschlossen. Wir freuen uns sehr, dass der Gesetzentwurf in wesentlichen Zügen den Positionen von GeBEGS entspricht, wie wir sie im Rahmen einer eigenen Stellungnahme in den Konsultationsprozess eingebracht haben. Mit dem Gesetzentwurf geht die Schaffung eines bundesweit einheitlichen Berufsprofils mit einer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Bundeskabinett hat am 04.09.2024 den <a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/bundeseinheitliche-pflegefachassistenzausbildung-2305658">Gesetzentwurf für eine einheitliche Ausbildung in der Pflegefachassistenz</a> beschlossen. Wir freuen uns sehr, dass der Gesetzentwurf in wesentlichen Zügen den Positionen von GeBEGS entspricht, wie wir sie im Rahmen einer eigenen <a href="https://gebegs.de/wp-content/uploads/2024/09/GEBEGS-Stellungnahme-RefE_PflAssEinfG-1.pdf">Stellungnahme</a> in den Konsultationsprozess eingebracht haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Gesetzentwurf geht die Schaffung eines bundesweit einheitlichen Berufsprofils mit einer angemessenen Vergütung für alle Auszubildenden einher &#8211; ein äußerst wichtiger Schritt für attraktive und sachgemäße Ausbildungsbedingungen sowie die Stärkung der Versorgung mit Pflegeleistungen. Besonders freuen wir uns, dass der Gesetzgeber eine (Regel-)Ausbildungsdauer von 18 Monaten vorsieht, damit eine sachgemäße Qualität der Ausbildung in der Breite und Tiefe, theoretischen und praktischen Inhalten sichergestellt werden kann. Und wichtig: Das Gesetz verfolgt – wie zuvor schon das Pflegeberufegesetz – den generalistischen Ansatz und bietet damit vielfältige Perspektiven und gute Anschluss- und Aufstiegsmöglichkeiten für die Auszubildenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn wir das analoge Finanzierungssystem im Vergleich zur generalistischen Pflegeausbildung begrüßen: Unsere Kritik, dass damit Pflegebedürftige, Kranken- und Pflegekassen zusätzlich belastet werden, wurde leider nicht hinreichend berücksichtigt. Und ob sich durch die langfristige Verlagerung der Behandlungspflege hin zu den zukünftigen Pflegeassistenzkräften schnelle und spürbare Einsparungen ergeben, bleibt abzuwarten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gesetzentwurf soll zum 1. Januar 2026 in Kraft treten und bereits zum Start der neuen Ausbildung am 1. Januar 2027 greifen. Wir freuen uns darauf, an der Umsetzung und Gestaltung der neuen Ausbildungsbedingungen mitzuwirken. Der GeBEGS e.V. bietet allen Mitgliedseinrichtungen sowie Interessierten gerne den Austausch an, wenn es nun um Detailfragen und die weiteren Schritte geht.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>GeBEGS spricht sich für eine Gesamtstrategie für die Pflege aus</title>
		<link>https://gebegs.de/gebegs-beitrag-zukunft-medizin-zeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Chelsea Hegner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Apr 2024 12:33:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[In der aktuellen Beilage der ZEIT zum Thema „Zukunft Medizin – Forschung, Entwicklung, Therapie“ befassen wir uns mit Veränderungen im Bereich der Aus- und Weiterbildung von Pflegekräften. Die vom Verlag Inpact Media herausgegebene Publikation widmet sich derzeitigen Chancen und Herausforderungen im Gesundheitsbereich. In einem Interview äußern wir uns zu den aktuellen Entwicklungen in der Pflege, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der aktuellen Beilage der ZEIT zum Thema „Zukunft Medizin – Forschung, Entwicklung, Therapie“ befassen wir uns mit Veränderungen im Bereich der Aus- und Weiterbildung von Pflegekräften. Die vom Verlag Inpact Media herausgegebene Publikation widmet sich derzeitigen Chancen und Herausforderungen im Gesundheitsbereich.</p>
<p>In einem Interview äußern wir uns zu den aktuellen Entwicklungen in der Pflege, vom <a href="https://gebegs.de/das-pflegestudium-staerkungsgesetz-kommt/">Pflegestudiumstärkungsgesetz</a> über das <a href="https://gebegs.de/pflegekompetenzgesetz-systemwechsel-pflege/">Pflegekompetenzgesetz</a> zur bundeseinheitlichen Ausgestaltung der Pflegefachassistenzausbildung. Damit möchten wir auf die Relevanz der laufenden Reformvorhaben aufmerksam machen und für uns wichtige Aspekte benennen – auch um die Pflege im öffentlichen Bewusstsein zu stärken.</p>
<p>Das Interview ist unter <a href="https://www.inpactmedia.com/medizin/zukunft-medizin-03-24/es-braucht-eine-gesamtstrategie-fuer-die-pflege">diesem Link</a> im Online-Magazin lesbar. Die Publikation wird dauerhaft auf der Themenseite <a href="http://www.zukunft-medizin.com">www.zukunft-medizin.com</a> zur Verfügung gestellt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Pflegekompetenz- gesetz: Ein Systemwechsel in der Pflege deutet sich an</title>
		<link>https://gebegs.de/pflegekompetenzgesetz-systemwechsel-pflege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Chelsea Hegner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jan 2024 13:15:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Kurz vor Weihnachten hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach ein Eckpunktepapier zum sog. Pflegekompetenzgesetz veröffentlicht. Flankiert und unterstützt wurde er dabei vom Präsidenten der Bundesärztekammer Klaus Reinhard sowie der Präsidentin des Deutschen Pflegerates Christine Vogler. Wer nun am anstehenden Gesetzgebungsverfahren beteiligt werden soll, ist noch unklar. Lauterbach skizziert aber schon sehr konkret, wie den unterschiedlichen Qualifikationsniveaus in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz vor Weihnachten hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach ein Eckpunktepapier zum sog. Pflegekompetenzgesetz veröffentlicht. Flankiert und unterstützt wurde er dabei vom Präsidenten der Bundesärztekammer Klaus Reinhard sowie der Präsidentin des Deutschen Pflegerates Christine Vogler. Wer nun am anstehenden Gesetzgebungsverfahren beteiligt werden soll, ist noch unklar. Lauterbach skizziert aber schon sehr konkret, wie den unterschiedlichen Qualifikationsniveaus in der Pflege zukünftig Befugnisse in medizinisch-behandlungspflegerischen Aufgabenfeldern zugeordnet werden sollen. Auf die verpflichtende Umsetzung und Evaluation länderspezifischer Modellvorhaben wird nun offenbar verzichtet, denn als Grundlage nennt er § 14 des Pflegeberufegesetzes, der bereits die Möglichkeit zur Befähigung von Pflegefachpersonen während oder nach der generalistischen Ausbildung vorsieht.</p>
<p>Ein Grundstein ist aber bereits gelegt: Für die Heilkundebefähigung wurden schon im Jahr 2021 entsprechende Qualifizierungsmodule von der Fachkommission nach § 53 PflBG vorgelegt. Konkret ist die Heilkundeübertragung nun in den Handlungsfeldern Demenz, Diabetes und chronische Wunden vorgesehen. Die Befähigung dazu würde über ein Grundlagen- und drei Fachmodule im Umfang von insg. 1.260 Stunden erfolgen, oder durch vergleichbare Fachweiterbildungen, die aber nicht genauer definiert wurden. Die gesetzlichen und fachlichen Parameter zur Heilkundebefähigung wären somit bereits vorhanden.</p>
<h4>Ziele und Versprechen</h4>
<p>Mit dem in Kraft getretenen Pflegestudiumstärkungsgesetz und dem zukünftigen Pflegekompetenzgesetz soll nun auch eine Art „Akademisierungs-Turbo“ gezündet werden, der grundständigen Bachelor- und besonders den Master-Absolvent*innen noch weitergehende Befähigungen und Befugnisse geben soll. Damit sind nun die Hochschulen in der Pflicht, in naher Zeit entsprechende Studiengänge zu konzipieren, zu akkreditieren und Netzwerke mit geeigneten Praxisträgern zu knüpfen. Wie schnell ein flächendeckender Aufbau der Studiengänge gelingen wird, bleibt abzuwarten. Zentrales Element ist auch hier die Übertragung der Heilkunde und die Möglichkeit, Therapien und Hilfsmittel zu verordnen. Im Speziellen wird in den Eckpunkten der Master-Abschluss „Advanced Practice Nurse“ (APN) mit dem Schwerpunkt „Community Health Nurse“ (CHN) genannt, womit auch eine Kompetenzübertragung hin zur Pflege erfolgen und dem weiter fortschreitenden Ärztemangel Rechnung getragen werden soll. Vieles deutet darauf hin, dass diese akademisierten Pflegekräfte besonders in Gesundheitskiosken und Level-1i-Kliniken dann die Verantwortung tragen, wofür aber sicherlich nicht nur medizinische, therapeutische und pflegefachliche Fähigkeiten erforderlich sind, sondern auch Kompetenzen im Bereich Case-, Personal-und Organisationsmanagement.</p>
<h4>Offene Fragen und Bedenken</h4>
<p>Allerdings wird im Eckpunktepapier an keiner Stelle darauf eingegangen, wie eine zukünftige tarifliche und arbeitsrechtliche Verortung der „akademisierten“ Pflegekräfte im Verhältnis zu dual ausgebildeten Pflegekräften erfolgen soll. Und auch nicht, welche Institutionen dafür zuständig sein und darüber die Aufsicht haben werden. Sehr vage wird im Eckpunktepapier eine Art bundesweite Pflegekammer angedeutet, was einen Paradigmenwechsel im Bereich der beruflichen Selbstverwaltung und Autonomie der Pflegenden darstellen würde. Sicherlich wäre die institutionalisierte Pflege ein wesentlicher Baustein zur Regulierung, trifft derzeit aber auf die sehr zersplitterte Interessenlage von Arbeitgebern, Kostenträgern, Gewerkschaften und bei den Pflegenden selbst.</p>
<p>Die Heilkundeübertragung auf Pflegende ist damit nun keine Frage mehr des „ob“, sondern des „wann“. Vor allem in der häuslichen Pflege besonders im ländlichen Raum ist aber schon längst ein enormer Bedarf dafür vorhanden. Wo die haus- und fachärztliche Versorgung durch eine schnell alternde Bevölkerung kaum noch sichergestellt werden kann, müssen Pflegekräfte eigenständig entscheiden und handeln können. <u>Wir sind daher der Ansicht, dass die Heilkunde-Befähigung umgehend beginnen sollte und keinesfalls nur an Hochschulen erfolgen darf. Sie muss auch an den Aus- und Weiterbildungsstandorten angesiedelt werden, die es bereits in der Fläche gibt</u>. Mit dem PflBG, der damit verbundenen Akademisierung des Lehrpersonals und der Schaffung von Skills-Labs ist bereits ein hohes Anforderungsniveau geschaffen worden.</p>
<p>Die Ausbildungsträger sind bereit für die Heilkundeübertragung. Jetzt braucht es noch entsprechende Finanzierungslösungen – und zeitnah die ordnungs-, haftungs- und leistungsrechtlichen Rahmenbedingungen für die Pflegenden.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Pflegestudium-stärkungsgesetz kommt</title>
		<link>https://gebegs.de/das-pflegestudium-staerkungsgesetz-kommt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Chelsea Hegner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Dec 2023 14:20:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 24. November hat der Bundesrat das im Oktober vom Bundestag verabschiedete Pflegestudiumstärkungsgesetz angenommen. Damit sind die rechtlichen Grundlagen für die weitere Professionsentwicklung in den Pflege- und Therapieberufen gelegt worden. Neben anderen Aspekten (z.B. zur Erleichterung der Anerkennung im Ausland erworbener Abschlüsse) sind folgende Punkte Bestandteil des umfangreichen Reform-Paketes: Das grundständige Pflegestudium ist ab 2024 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 24. November hat der Bundesrat das im Oktober vom Bundestag verabschiedete Pflegestudiumstärkungsgesetz angenommen. Damit sind die rechtlichen Grundlagen für die weitere Professionsentwicklung in den Pflege- und Therapieberufen gelegt worden. Neben anderen Aspekten (z.B. zur Erleichterung der Anerkennung im Ausland erworbener Abschlüsse) sind folgende Punkte Bestandteil des umfangreichen Reform-Paketes:</p>
<ol>
<li>Das grundständige Pflegestudium ist ab 2024 vergütungsfähig, wodurch die Attraktivität für den Pflegeberuf wesentlich gesteigert wird. Auch Personen, die aktuell bereits einen primärqualifizierenden Studiengang absolvieren, sollen für die verbleibende Studienzeit eine Vergütung erhalten.</li>
<li>Zu diesem Zweck wird die Finanzierung des praktischen Teils der hochschulischen Pflegeausbildung in das bestehende Finanzierungssystem der beruflichen Pflegeausbildung integriert. Die hochschulische Pflegeausbildung wird als duales Studium ausgestaltet (Ausbildungsvertrag mit dem Träger des praktischen Ausbildungsteils).</li>
<li>Die Übertragung heilkundlicher Tätigkeiten für Pflegende soll für drei Handlungsfelder (Demenz, Diabetes, chronische Wunden) im Rahmen des Studiums ermöglicht werden. In einem weiteren Schritt kann auch auf Pflegefachpersonen mit entsprechender Qualifizierung die Heilkunde in den genannten Handlungsfeldern übertragen werden.</li>
<li>Es wird die Grundlage für die dauerhafte Teil-Akademisierung in den Therapieberufen Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie gelegt. Die Länder können nun bestimmen, dass die Ausbildung auch an Hochschulen stattfindet, damit werden die hochschulischen Ausbildungsstrukturen (bisher Modellstudiengänge) verstetigt und voraussichtlich ausgebaut.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Gesetzesbeschluss findet sich unter diesem <a href="https://dserver.bundestag.de/brd/2023/0540-23.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Link</a> auf der Seite des Bundestags. Welche Auswirkungen diese vier Punkte auf die Ausbildung in den Gesundheitsberufen letztendlich haben werden, ist noch nicht abzusehen. Nun stellen sich die Fragen, ob neue Zielgruppen erreicht werden, die Studierendenzahlen steigen werden und auch, ob im Anschluss an dieses Gesetz auch eine Vergütung der primärqualifizierenden Studiengänge in den Therapieberufen angestrebt wird. Es ist zu hoffen, dass das Pflegestudiumstärkungsgesetz zur weiteren Stärkung der Attraktivität einer Ausbildung in den Gesundheitsberufen, zur Linderung des Fachkräftemangels und zur Qualität der Versorgung beiträgt.</p>
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